Osternest aus Zweigen

An Karfreitag verstecken wir für die Kinder immer Kleinigkeiten im Wald. Solange sie noch an den Osterhasen glauben möchten, haben alle ihre Freude daran. 🙂

In diesem Jahr habe ich aus Zweigen ein Osternest gebastelt, das man an zwei Bügeln hochheben kann. Als Grundgerüst habe ich also zwei Haselruten frisch geschnitten und zu eierförmigen Bögen geformt. Diese habe ich mit Floristendraht fixiert. Die zwei Bögen habe ich kreuzweise ineinander gestellt und sie ebenfalls mit Draht fixiert. Nun habe ich an der Unterseite um das Kreuz mit frischen, feinen Ästen einen kleinen Boden gewoben, damit die Konstruktion an Stabilität gewinnt. Danach habe ich gröbere Äste als Seitenwände in das Grundgerüst geflochten: ganz wild und natürlich. Dies braucht Fingerspitzengefühl und Geduld, denn hie und da brechen die Äste oder es hält nicht. Je mehr man umschlingt, desto besser wird es. Ich habe auch Zweige von der alten Kiwipflanze geschnitten, die sehen wild und dekorativ aus.

Danach habe ich mit einem Kunststoffgewebe den Korb ausgelegt und Erde vermischt mit Sand eingefüllt. Gepflanzt habe ich einen Salbei, der hilft als Hustentee auch mal besser über eine Erkältung weg. Ergänzt habe ich mit ungiftigen Frühlingsblühern, nämlich einer Viola und einer Primel. Die sind schön farbig und gefallen so sicher auch den Kindern. Mit Moos bedeckt, fallen auch die Enden des Kunststoffgewebes nicht mehr auf. Am Schluss sind natürlich auch noch ein paar Schokoeier und zwei Schokohasen eingezogen.

Osternest aus Zweigen 6

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