Archiv für die Kategorie Tagebuch

Wasser für trockene Zeiten

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13. Mai 2020

Sascha hat heute ein Regenfass beim kleinen Bächlein aufgestellt. So können wir Wasser aus dem Rinnsal schöpfen und es dann praktisch mit der Giesskanne aus dem Regenfass entnehmen. Mit einer Steinplatte hat Sascha das Flüsschen etwas aufgestaut und auch einen Einstiegsstein installiert, auf welchem man gut beim Wasser stehen kann. Und auch die Hunde können so bei ihrem Spaziergang bequemer aus dem Bächlein trinken 🙂

Bienenweide anlegen

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13. April 2020

Heute war es wieder so weit! Adrienne hat uns geholfen das erste Blumenbeet vorzubereiten. Hier sollen im ersten Jahr dank einjährigen Blühern Nahrung und Zuflucht für Insekten geschaffen werden. Ich habe ein Tütchen der Samenmischung Veitshöchheimer Bienenweide, Phacelia- und Buchweizensamen welche wir ausbringen wollen. Wir tragen dafür am Beetrand die Rasenschicht ab und bringen diesen Teppich in der Beetmitte umgedreht auf die noch bestehende Rasenschicht auf: der Rasen wird damit geschwächt (teilweise erstickt) und die Samen haben eine Chance zu keimen. Um den Boden etwas vorzubereiten, decken wir die obere Schicht mit Mulchfolie für einige Wochen ab. Unten auf der „nackten“ Erde bringen wir schon jetzt Samen aus und sind mächtig gespannt, ob es keimen wird…

frohe Ostern <3

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12. April 2020

Alles Liebe an diesem speziellen Feiertag <3

Heilkräuterbeet

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11. April 2020

An einem warmen Apriltag entsteht aus Haselpfosten und -ruten eine neue Beeteinfassung: hier sollen einmal Heilkräuter gedeihen. Beinwell, Zitronenmelisse, Minze, Eibisch, Rainfarn, Schafgarbe: Pflanzen, welche sich als Jauchen und Tees auch für die Pflanzenstärkung einsetzen lassen.

Engerling an Bord!

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11. April 2020

Das ist die grösste Larve, welche ich je gesehen habe! Was wird wohl aus ihr schlüpfen? Ist es eine Nashornkäferlarve? Wir vergraben sie sanft in unseren neu angelegten Kompost.

Johannisbeerbeet anlegen

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10. April 2020

Sascha deckt das Beet mit Hackschnitzel ab (warum, hier im Beitrag zu lesen). Den grossen Restberg Hackschnitzel, nutzen wir, um das Beet für die Johannisbeeren vorzubereiten. Zuhause warten nämlich die frisch gesteckten Setzlinge der 11 Pro Specie Rara Sorten. Ich kann die ersten Ziebelpflänzchen ins Beet setzen und angiessen.

Der Pflanzplan entsteht

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8. April 2020

Mein erster Pflanzplan, der wirklich auch in der Realität umgesetzt werden soll, ist am entstehen. Ich lese mich in Mischkulturpartner ein und versuche heraus zu finden, wer für wen der beste Nachbar ist 🙂

Unterstützung beim Beetbau

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4. April 2020

Mit Unterstützung geht es einfacher: Adrienne hilft uns unser erstes Beet herzurichten. Wir geniessen einen herrlichen Tag. Im Kompost begegnen uns Molche und Kröten.

Wohin mit alten Nüssen?

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29. März 2020

Beim Aufräumen des Gartenhauses sind uns viele Säcke und Kisten mit alten Walnüssen begegnet. Auf dem Grundstück befinden sich zwei Walnussbäume und wir freuen uns auf die Ernte der feinen Leckerbissen. Aber wohin nun mit so viel alten Nüssen? Wir haben es als Chance genutzt, um den ersten Kompost wieder neu aufzusetzen. Mein Traum wäre es, später einmal einen grosszügigen Kompostbereich aufzubauen. Dort sollen auch holziges Schnittgut und grössere Massen Kompostmaterial lange vor sich hin rotten dürfen. Aber für den Start sind die alten Kompostgitter auch ganz praktisch: sie sind mobil. Wir sind gespannt wie viele Jahre die Nüsse brauchen, bis aus Ihnen Humus wird…

Im übrigen spielten zur Römerzeit die Kinder sehr gerne mit Walnüssen. Das Sprichwort „Die Nüsse hinter sich lassen“ war somit gleichbedeutend wie der Abschluss der Kindheit. Die meisten Nussspiele waren Geschicklichkeits- und Wurfspiele bei denen ein Ziel (zum Beispiel die Öffnung eines grossen Gefässes, wie einer Amphore) getroffen werden musste.

Sascha lernt Rasen mähen

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28. März 2020

Heute kriegen wir eine Einführung in das Bedienen der wunderbaren Maschinen, die es vor Ort zur Pflege des Rasens hat. Sascha bedient zum ersten Mal einen grossen Aufsitzrasenmäher und ich lerne den Handmulcher besser kennen. Bei beiden ist das Mähwerk so eingestellt, dass nur ca. ein Drittel des Rasens geschnitten wird. Das Mähgut bleibt fein geschnitten auf dem Rasen liegen und bildet somit quasi den Dünger in Form einer feinen Mulchschicht. Es gibt einige Stellen, auf die man beim Mähen aufpassen muss: inmitten des Rasens liegt ein Grenzstein und wenn man diesen überfährt, ist der Mäher kaputt. Also haben wir dort für die erste Zeit einen Pfosten eingeschlagen, der uns an den Stein erinnert. Die Rasenflächen sehen nach dem Mähen aus wie frisch geputzt und leuchten in sattem, fröhlichen Grün.

Noch ein Wort zum Thema Rasen: ich mag englischen Rasen nicht. Er wirkt in meinen Augen künstlich und der Pflegeaufwand erscheint mir völlig übertrieben. Die „Rasenflächen“ in unserem zukünftigen Gemüsegarten sind hingegen sehr lebendig und strahlen viel Natürlichkeit aus. Moos, Ehrenpreis, Schnittlauch, Gräser: alles bildet zusammen einen angenehmen Wohlfühlteppich. Ausser dem 14-tägigen Schnitt erfolgt keinerlei Pflege.